Nominierungen für den Deutsch-Französischen Journalistenpreis 2016 stehen fest

Die Nominierungen für den Deutsch-Französischen Journalistenpreis (DFJP) 2016 stehen fest. Die deutsch-französischen Vorauswahljurys haben in vier Kategorien jeweils fünf Beiträge ausgewählt. Das GSI mit seinem Schwerpunkt in der deutsch-französischen und interkulturellen Zusammenarbeit ist Mitglied des DFJP e.V. und war in der Vorjury der Kategorie „Multimedia“ vertreten.

Folgende Autoren wurden von den Vorjurys ausgewählt:

 

Kategorie Video

- Christian Dassel und Clemens Gersch für „#jesuischarlie - ein Hashtag und die Folgen“, Westdeutscher Rundfunk

- Susanna Dörhage für „Leben mit dem Terror“, Deutsche Welle

- Peter Gerhardt für „Gleiche Liebe, falsche Liebe?!? - Homophobie in Europa“, ARTE / Hessischer Rundfunk

- Daniel Harrich für „Waffen für den Terror“, ARTE / Rundfunk Berlin-Brandenburg

- Laurent Valo für „L’œil et la main – Allemagne, pays refuge“, France 5

 

Kategorie Audio

- Pascal Dervieux für „Immigration en Allemagne : le tournant ? “, France Inter

- Juliette Droz für ihre Serie über die Flüchtlingskrise in Deutschland, Radio Monte Carlo

- Ursula Duplantier für „Kino statt Drogen“, Bayerischer Rundfunk

- Arthur Helmbacher für „Le carnaval de Cologne après les événements de la Saint Sylvestre“, Europe 1

- Krischan Orth für „Homer in der Pariser Vorstadt“, Rundfunk Berlin-Brandenburg 

 

Kategorie Textbeitrag

- Laetitia Grevers, Gabriela Herpell, Alex Rühle und Lorenz Wagner für „Wir klingen alle so, als müsste uns irgendwer erlösen“, Süddeutsche Zeitung Magazin

- Jean-Michel Hauteville für „La Manif pour tous, produit d’exportation“, Slate.fr

- Leo Klimm und Meike Schreiber für „Verliebt in Deutschland“, Süddeutsche Zeitung

- Leo Klimm für „Chef-Köche“, Capital

- Mathieu Magnaudeix für „Renseignement : vu d’Allemagne, le texte français est « inimaginable »“, Médiapart.fr

 

Kategorie Multimedia

- Christian Beetz für „Falcianis SwissLeaks“, falciani-info.arte.tv

- Christian Dassel und Clemens Gersch für „#jesuischarlie: Der Terror und wir“, reportage.wdr.de/jesuischarlie

- Dorothee Haffner und Hanna Peters für „Nach dem Sommermärchen, das Wintererwachen“, info.arte.tv/de/nach-dem-sommermaerchen-das-wintererwachen

- Hugues Jardel stellvertretend für die Autoren von „Flucht nach Europa“, info.arte.tv/de/flucht-nach-europa

- Susanne Lenz-Gleißner und Gaby Reucher stellvertretend für die Autoren von „Art of Freedom. Freedom of Art“, dw.com/artoffreedom

 

Für den Nachwuchspreis (kategorienübergreifend an Autoren bis einschließlich 30 Jahre) wurden nominiert:

- Juliette Droz für ihre Serie über die Flüchtlingskrise in Deutschland, Radio Monte Carlo (Kategorie Audio)

- Laetitia Grevers (in Zusammenarbeit mit Gabriela Herpell, Alex Rühle und Lorenz Wagner) für „Wir klingen alle so, als müsste uns irgendwer erlösen“, Süddeutsche Zeitung Magazin (Kategorie Textbeitrag)

- Dorothee Haffner und Hanna Peters: „Nach dem Sommermärchen, das Wintererwachen“, info.arte.tv/de/nach-dem-sommermaerchen-das-wintererwachen (Kategorie Multimedia)

- Arthur Helmbacher für „Le carnaval de Cologne après les événements de la Saint-Sylvestre“, Europe 1 (Kategorie Audio)

 

Die Preisträger werden im Rahmen der Preisverleihung des Deutsch-Französischen Journalistenpreises bekanntgegeben, die am Mittwoch, 29. Juni 2016, 19.00 Uhr, in Berlin stattfindet. 

Der DFJP ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Beiträge, die zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich in einem europäischen Kontext beitragen.

Wie bereits bekannt gegeben wurde, ist der Preisträger des Großen Deutsch-Französischen Medienpreises 2016 der Außenminister des Großherzogtums Luxemburg, Jean Asselborn. 

Die Preisverleihung wird am Nachmittag durch ein deutsch-französisches Experten-Forum ergänzt. Veranstalter sind der DFJP in Zusammenarbeit mit der Berliner Akademie der Künste. 

Weitere Informationen zum Deutsch-Französischen Journalistenpreis 2016 finden Sie auf der Webseite des DFJP

 

Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist seit der Gründung das Kernstück der Angebote des GSI. Zielgerichtet verbinden wir in unseren Begegnungen europäische Themen mit berufsfachlichen, sozial- und gesellschaftspolitischen Inhalten. Dabei fördern unsere Methoden des interkulturellen Lernens in besonderem Maße das gegenseitige Verständnis und tragen zu einem europäischen Bewusstsein bei.