Historischer Abriss

1951

Gründung des Internationalen Jugendsekretariats der Europäischen Bewegung, das die Jugend Europas zur Mitarbeit beim Aufbau eines demokratischen und friedlichen Europas gewinnen soll. Nationale Sekretariate werden in allen demokratischen Staaten Westeuropas gegründet. Leiter des deutschen Sekretariats wird Berthold Finkelstein. 1951 gilt als Gründungsjahr des Gustav-Stresemann-Instituts.

1959

Das deutsche Sekretariat wird in ein eigenes Institut für übernationale Bildung und europäische Zusammenarbeit umgewandelt. In Würdigung der Verdienste des Staatsmannes und Friedensnobelpreisträgers Gustav Stresemann für Frieden und europäische Zusammenarbeit erhält das Institut seinen Namen: Gustav-Stresemann-Institut – GSI. Vorsitzender des GSI wird Berthold Finkelstein, der das Institut bis 1996 leitet.

1961

Das GSI bezieht ein eigenes Haus mit Tagungs- und Unterbringungsmöglichkeiten – das Haus Lerbach – in Bergisch Gladbach. Die Einrichtung wird in den nächsten Jahren erweitert und unter dem Namen „Europäische Akademie Lerbach“ ein Begriff unter den führenden Bildungsstätten in Deutschland.

1987

Aufgabe der Bildungsstätte in Lerbach und Eröffnung der neuen größeren Tagungsstätte in Bonn.

1987 bis 2014

Ausbau des GSI in Bonn zu einer ersten Adresse in der politischen Bildung (Europäische Tagungs- und Bildungsstätte Bonn) und zu einem anerkannten Tagungs- und Konferenzzentrum mit Hotel (Drei-Sterne-Superior). Direktor in dieser Zeit ist Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Dieter Leister, Geschäftsführerin Ursula Meister.

2014 / 2015

Dr. Klaus Dieter Leister und Ursula Meister scheiden aus dem GSI aus. Neuer Direktor wird Dr. Ansgar Burghof.

2014 wählt die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand: Vorstandsvorsitzender ist Dr. h.c. Erik Bettermann, Intendant a.D., seine Stellvertreter sind der ehemalige Justiz- und Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Jochen Dieckmann, und Dr. Franz Schoser, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des DIHK.