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Wie sieht die arabische Welt auf Europa?

„Die EU im Ringen um die Vormacht in Nordafrika – Die Rolle Algeriens“. Aktuelle Diskussionsrunde im GSI am 21. April 2026

Bonn, 13.04.2026. Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat erneut aufgezeigt, dass die EU, obwohl Nachbar und bedeutender Handelspartner für die arabische Welt, keine entscheidende machtpolitische Rolle in der Region mehr spielt. 

Am 21. April 2026 laden das GSI und die Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft zu der hoch aktuellen Diskussionsveranstaltung ein „Die EU im Ringen um die Vormacht in Nordafrika – Die Rolle Algeriens“. 

📅 Datum: 21. April 2026 ab 19:00 Uhr
📍 Ort: Gustav-Stresemann-Institut, Bonn und Hybrid

Auf dem Podium debattieren die Referatsleiterin Maghreb im Auswärtigen Amt Judit F. Goldstein, der Journalist Akram Kharief aus Tunis, Prof. Dr. Rachid Ouaissa von der Universität Marburg und Dr. Stefan Lock, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn. 

Die Expertenrunde betrachtet die Position Europas auch jenseits des aktuellen Konfliktes. Moderation übernehmen Dr. Birgit Kemmerling und Carina Yıldırım-Schlüsing vom Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC.

„Die Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft setzt sich seit über 30 Jahren für ein besseres Verständnis und gute Beziehungen zwischen den Menschen in Deutschland und im Maghreb ein.“, erläutert der Vorsitzende Hans-Reimar von Mutius, „Die Position des jeweils Anderen zu verstehen ist der erste Schritt, um sich respektvoll und produktiv begegnen zu können.“ 

Deutschland und die EU erleben derzeit, dass viele Länder des Südens nicht länger bereit sind, den Vorgaben des Westens zu folgen. Für den Umgang mit den Staaten der Region muss Europa deshalb neue Strategien entwickeln. Dabei ist Algerien als größtes und mächtigstes Land im Maghreb ein bedeutsamer Faktor.

„Europa ist als Wertegemeinschaft, wie auch als Nachbar herausgefordert“, so Wilfried Klein, Leiter des GSI. „Europa kann und darf nicht tatenlos danebenstehen, wenn die außenpolitische Ordnung, so kompliziert sie auch im Einzelfall war, ruchlos zerstört wird. Deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit einer profilierten Expertenrunde darüber nachzudenken, welche aktive Rolle die Europäerinnen und Europäer übernehmen können, um Frieden und Demokratie weltweit wieder zu stärken.“

Die Veranstaltung findet in deutscher und französischer Sprache statt, es wird eine Simultanübersetzung geben. Die Diskussion kann kostenfrei vor Ort wie auch digital über Zoom besucht werden.

Nach der Veranstaltung ist ein Get-together eingeplant, denn politisch schwierige Zeiten erfordern mehr denn je den persönlichen Austausch.

 

Einladung an Interessierte und Medien

Alle Veranstaltungen richten sich an politisch und gesellschaftlich Interessierte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachpublikum. Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an ausgewählten Veranstaltungen teilzunehmen oder darüber zu berichten.

Weitere Informationen und kostenfreie Anmeldung: www.gsi-bonn.de/eu-algerien 


Pressemitteilung

 

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Anne Schulz

Anne Schulz

Leitung Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit

Stephanie Buchholz

Stephanie Buchholz

Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit