Vergessen? Niemals! Deutsch-französische Perspektiven zur Erinnerung an den Holocaust

24-01-2024 until , BONN, Gustav-Stresemann-Institut e.V. und ONLINE - um 18:30 Uhr (Seminar number 5/160/24)

Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion

Hier gelangen Sie zur Aufnahme der Podiumsdiskussion: https://youtu.be/3Kae0Nuqdn4

Podiumsgäste:

•    Judith Elkán-Hervé, ungarisch-französische Zeitzeugin und KZ-Überlebende
•    Karine Sicard-Bouvatier, Fotografin und Autorin;
•    Coralie vom Hofe, Referentin bei der CIVS (Commission d’Indemnisation des Victimes de Spoliations) in Berlin
•    Prof. Dr. Peter Geiss, Professor für Didaktik der Geschichte, Universität Bonn
   
•    Schüler*innen aus Bonn.
•    Moderation: Annabelle Steffes-Halmer, Redakteurin bei der Deutschen Welle

Kontext:

Im Rahmen der Deutsch-Französischen Woche wurde am 24. Januar die zweisprachige Ausstellung „Déportés, leur ultime transmission / Die Deportierten, ihr letztes Zeugnis“ im GSI eröffnet.  Die Ausstellung ist aus dem gleichnamigen Werk der französischen Fotografin Karine Sicard-Bouvatier entstanden (Verlag La Martinière). Sie umfasst Porträts und Zeugnisse von 25 KZ-Überlebenden, die zusammen mit Jugendlichen fotografiert wurden, die zum Zeitpunkt der Aufnahme genauso alt waren, wie die Überlebenden bei ihrer Deportation.

Fast 80 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz stellt uns der Tod der letzten Zeitzeug*innen des Holocaust vor neue Herausforderungen: Der Jugend in Deutschland und Frankreich kommt die schwere Aufgabe zu, die Erinnerung an diese grauenvollen Zeiten auch ohne den direkten Austausch mit Überlebenden in die Zukunft zu tragen und auf Grundlage unserer gemeinsamen Werte den Kampf gegen Antisemitismus und jede weitere Form der Diskriminierung weiter zu führen.  Wie verändert der Tod der Zeitzeug*innen unser Gedenken? Wie können wir es schaffen, auch in Zukunft die Erinnerung an die Shoah wachzuhalten und Werte wie Gleichberechtigung, Demokratie und Frieden dauerhaft zu festigen?

Partner dieser Veranstaltung sind das Institut français Bonn, das Centre Ernst-Robert-Curtius der Universität Bonn (CERC) die Commission d’Indemnisation des Victimes de Spoliations (CIVS), die Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V (DFG).

Mit der finanziellen Unterstützung des Deutsch-französischen Bürgerfonds, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Deutsch-französische Hochschule (DFH).

Barrierefreiheit: Der barrierefreie Zugang zu allen Bildungs-Angeboten ist dem GSI ein wichtiges Anliegen. Je nach Bedarf wird eine individuelle Lösung für Teilnehmer*innen und Referent*innen gefunden (www.gsi-bonn.de/barrierefrei)

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