Bildungsurlaube

Lernen Sie dort, wo Geschichte und Gegenwart zusammenkommen.

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Politische Bildung

Politische Bildung für Arbeitnehmer*innen und Interessierte

Als Arbeitnehmer*in fehlt im Alltag oft die Zeit, sich intensiv mit den vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Eine ideale Möglichkeit bietet hier der Bildungsurlaub/ Bildungsfreistellung. Dieses Format ermöglicht es Ihnen, Ihr Wissen zu erweitern oder zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und so sprechfähig zu bleiben. Das GSI organisiert jedes Jahr Seminare, die den Anforderungen des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes (AWbG) NRW sowie des Bildungszeitgesetzes (BzG) Baden-Württembergs entsprechen und damit als Bildungsurlaub in diesen Bundesländern anerkannt sind. Auf Wunsch sind auch Anerkennungen für andere Bundesländer und für Beamt*innen möglich.

Unsere Bildungsurlaube bieten Ihnen:

  • Vielfältige Themen: Von politischer Bildung über interkulturelle Zusammenarbeit bis hin zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.
  • Praxisnahe Inhalte: Besuche von Institutionen, Diskussionsrunden mit Expert*innen und interaktive Workshops.
  • Kompetente Referent*innen: Erfahrene Fachleute begleiten Sie durch die Seminare und fördern den Austausch.

Teilnahmebedingungen

Grundsätzlich steht die Teilnahme an den Veranstaltungen allen Interessierten offen. Arbeitnehmer*innen haben einen gesetzlichen Anspruch auf politische Bildung. In fast allen Bundesländern sind das bis zu fünf Tage pro Jahr. Arbeitgeber*innen genehmigen diesen wie „normalen“ Urlaub. Lohn bzw. Gehalt wird weitergezahlt. Die Kosten des Seminars zahlt der*die Arbeitnehmer*in. Für die Seminare im Inland werden zwischen 300 und 450 Euro berechnet.

Weitere Informationen zur Beantragung von Bildungsurlauben

Hier finden Sie unsere Bildungsurlaube mit dem Fahrrad:

Fahrradseminar

Hier kommen Sie zum Archiv der Bildungsurlaube 2026

Archiv 2026

Bildungsurlaube 2026

"Darüber zu schweigen ist verboten." - Gedenkstättenfahrt nach Lublin, Majdanek und Sobibor
27. September - 03. Oktober 2026 in Lublin, Majdanek und Sobibor, Polen

80 Jahre nach Ende des II. Weltkriegs beschäftigt sich der Bildungsurlaub mit den Folgen des Nationalsozialismus in Osteuropa. Welche Relevanz haben die monströsen Verbrechen des NS-Regimes für die Gegenwart unserer Gesellschaften. Wie erinnern wir in Deutschland und Polen heute? Die Besuche an den Orten, an denen Menschen unendliches Leid zugefügt wurde, dienen dem Gedenken und der Mahnung. Wir reflektieren aber auch, welche Strukturen der NS-Ideologie uns in modernen Debatten begegnen und wie wir uns den Gefahren sich daraus für demokratische Regierungen und Gesellschaften ergeben, widersetzen können.

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Nachhaltige Wirtschaft – wünschenswertes Ideal, teilweise Realität oder neues Bürokratiemonster?
19. bis 23. Oktober 2026 in Bonn

In diesem fünftägigen Seminar tauchen wir tief in die Welt der nachhaltigen Wirtschaft ein. Wir werden gemeinsam erkunden, was Nachhaltigkeit in der Wirtschaft bedeutet, welche Ideale dahinterstehen und wie die Realität aussieht. Dabei werfen wir einen kritischen Blick auf aktuelle Entwicklungen und diskutieren, ob nachhaltige Wirtschaft ein erstrebenswertes Ziel, eine greifbare Realität oder neue bürokratische Hindernisse darstellt.

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Zwangsarbeit - Aufklärung, Erinnerung, Verantwortung
09. - 13. November 2026 in Weimar

Der Bildungsurlaub in Weimar vermittelt tiefgehende Einblicke in das System der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus. Ein Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald sowie vertiefende Workshops im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus vermitteln die Hintergründe und die Organisation von Zwangsarbeit. In der Gedenkstätte Topf & Söhne in Erfurt wird die Verflechtung von Wirtschaft und Industrie mit dem NS-Regime dargestellt.  Der Bildungsurlaub richtet sich vornehmlich an Arbeitnehmer*innen in Unternehmen der deutschen Wirtschaft und bietet eine einzigartige Kombination aus historischer Reflexion und praktischen Handlungsimpulsen für den heutigen Arbeitskontext. Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Kooperationsveranstaltung von Gustav-Stresemann-Institut Bonn e.V., Hans und Berthold-Finkelstein-Stiftung gGmbH und dem Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus.

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©Thomas Müller
Französisch für den Beruf
Kooperation mit dem Institut Français

Diese berufsbezogenen Intensivkurse können sowohl als Bildungsurlaub als auch als Crashkurs gebucht/besucht werden. Diese Kurse bieten für alle Berufstätigen, Berufssuchenden und Berufseinsteiger*innen eine ideale Einführung (A1/A1+) bzw. Wiederholung (A2/B1)  und Vertiefung (B2/C1) der französischen Sprache im Alltag und im Zusammenhang mit berufsbezogenen Themen und Situationen. Inhalte sind unter anderem: Telefonate führen, E-Mails und Briefe schreiben, an Arbeitsbesprechungen teilnehmen, eine Präsentation halten sowie interkulturelle Aspekte. Der Schwerpunkt liegt auf mündlicher Kommunikation und auf fachbezogenen Themen, insbesondere ab Niveau B1+ / B2.

Alle Informationen 

Kontakt

Bei Fragen erreichen Sie uns zu den üblichen Bürozeiten von 9.00 Uhr - 17.00 Uhr von Montag bis Freitag.

Mustafa Mohamad

Mustafa Mohamad

Seminarsachbearbeiter

Reka Regn

Reka Regn

Seminarsachbearbeiterin

Andrea Wohlan

Andrea Wohlan

Seminarsachbearbeiterin