100 Jahre Friedensnobelpreis

Im Dezember 1926 hat unser Namensgeber Gustav Stresemann den Friedensnobelpreis erhalten. Für uns ist das ein zusätzlicher Anstoß, um unser Jahresprogramm 2026 unter das Motto „Zu(m) Frieden“ zu stellen. Hier finden Sie anschließend die Dokumentation der verschiedenen Veranstaltungen des GSI zu diesem Thema.

Versailles, Locarno, Genf: Der Weg zum Frieden

Vortrag an der Université Catholique de Lille (13, rue de Toul), 22. Januar 2026 

1926, vor genau hundert Jahren, erhielten Gustav Stresemann und Aristide Briand gemeinsam den Friedensnobelpreis für ihren entscheidenden Beitrag zur deutsch-französischen Annäherung.
Anlässlich dieses Jubiläums hält die Germanistin Catherine Veuillet einen Vortrag, der die wichtigsten Stationen der europäischen Friedensgeschichte nach dem Ersten Weltkrieg beleuchtet – vom folgenschweren Vertrag von Versailles (1919) über die Locarno-Verträge von 1925, die bis heute als Meilenstein der deutsch-französischen Verständigung gelten, bis hin zur Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund im Jahr 1926.

Im Mittelpunkt dieses Festabends steht das außergewöhnliche Wirken von Gustav Stresemann und Aristide Briand, die es damals schafften, über nationale Ressentiments hinweg diplomatische Brücken zwischen beiden Ländern zu bauen, und ihre gemeinsame Vision eines friedlichen und stabilen Europas zu verbreiten.

Eröffnungsrede

Unser Leiter der Abteilung Politische Bildung hielt die Eröffnungsrede an diesem denkwürdigen Abend in Lille. Den Wortlaut der Rede können Sie hier runterladen.

Rede auf Französisch

Rede auf Deutsch