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Politische Bildung
Würdigung der „Mütter des Grundgesetzes“ im GSI

Anlässlich des Tages der Verfassung am 23. Mai benennt das Gustav-Stresemann-Institut vier seiner Tagungs- und Seminarräume nach den „Müttern des Grundgesetzes“: Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel. Nur ihrem Engagement und Durchsetzungsvermögen ist es zu verdanken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz verankert wurde. Damit wurde die rechtliche Grundlage dafür geschaffen, dass Frauen und Mädchen ein selbstbestimmtes Leben führen können.  

Mit dieser Benennung setzt das GSI ein bewusstes Zeichen: Als Bildungseinrichtung versteht es sich als ein Haus, das demokratische Werte nicht nur vermittelt, sondern aktiv lebt. Dies zeigt sich sowohl in den Angeboten der politischen Bildung als auch in der bewussten Erinnerung an Persönlichkeiten, die sich für Demokratie, Frieden und gesellschaftlichen Fortschritt eingesetzt haben.

So tragen bereits heute Räume die Namen bedeutender historischer Persönlichkeiten wie Gustav Stresemann, dem Namensgeber des Instituts, sowie Aristide Briand, mit dem er 1926 den Friedensnobelpreis erhielt. Die Würdigung der „Mütter des Grundgesetzes“ reiht sich in diese Tradition ein und macht ihren Beitrag dauerhaft sichtbar.